Buchvorstellung im Doppel:

Digitalisierung: postkapitalistisch, kapitalistisch, neofeudalistisch?

mit Rainer Fischbach und Matthias Martin Becker

 

Eine Veranstaltung des Buchladens zur schwankenden Weltkugel

im Café Morgenrot, Kastanienallee 85, 10435 Berlin

am Montag, den 3. 4. 2017, um 20.00 Uhr


Elektronische Medien durchdringen unseren Alltag und unsere Arbeit. Der Grad der Vernetzung nimmt zu, die Digitalisierung macht die Welt sozusagen maschinenlesbar. So entstehen neue Arbeitsteilungen, Unternehmensformen und Ausbeutungsmethoden. Unternehmensberater und Politiker stellen einen Produktivitätssprung durch die Digitalisierung in Aussicht. Manche Linke indessen entdecken in dieser technisch-ökonomischen Entwicklung Elemente einer „nach-kapitalistischen Produktion“, etwa der englische Journalist Paul Mason.

 

Stehen wir wirklich an der Schwelle eines Automatisierungsschubs, wie es das Schlagwort von der „Industrie 4.0“ suggeriert? Inwiefern taugt die Digitaltechnik als Keimform einer sozialistischen Gesellschaft? Und welchen Unterschied macht das Digitale im digitalen Kapitalismus überhaupt?

 

In seinem neuen Buch „Eine schöne Utopie“ unterzieht Rainer Fischbach die Vorstellung vom grenzenlosen Überfluss durch „digitale Produktion“ einer gründlichen Kritik. Matthias Becker analysiert in „Automatisierung und Ausbeutung“ die Entwicklungstendenzen der Arbeit im digitalen Kapitalismus.

 

Rainer Fischbach: Die schöne Utopie – Paul Mason, der Postkapitalismus und der Traum vom grenzenlosen Überfluss.

Papyrossa, erscheint April 2017

http://shop.papyrossa.de/Fischbach-Rainer-Die-schoene-Utopie

 

Matthias Martin Becker: Automatisierung und Ausbeutung – Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus?

Promedia, im März 2017 erschienen.

http://mediashop.at/buecher/automatisierung-und-ausbeutung-2/