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Die Theorie des Funktionalismus in den Internationalen Beziehungen - umgesetzt durch das Konzept der europäischen Integration?

Akademische Schriftenreihe V52180

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783656562238
Sprache: Deutsch
Umfang: 32 S.
Format (T/L/B): 0.2 x 21 x 14.8 cm
Auflage: 1. Auflage 2013
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,0, Universität Trier, Veranstaltung: Strategien und Theorien Internationaler Sicherheit, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Analyse beschäftigt sich mit der Theorie des Funktionalismus der Internationalen Beziehungen im Rahmen der liberalen Friedenstheorien. Besonderes Aufmerksamkeit wird dabei auf die Frage geschenkt werden, ob man die Entstehung der Europäischen Union (EU) nach dem Zweiten Weltkrieg und den damit verbundenen europäischen Integrationsprozess mit dieser Theorie erklären kann. Eine eindeutige Ergebnisfindung gestaltet sich jedoch ausgesprochen schwierig, da eine empirische Beweisführung im Bereich der Theorie nicht immer gelingen kann. Wenn man aufgrund eines Fallbeispieles, das die Richtigkeit der Theorie zu belegen scheint, direkt auf die allgemeine Gültigkeit derselben schließt, ergeben sich oftmals nicht beachtete Differenzen. Denn oft genug sind ebenso viele die Theorie negierende wie positive Beispiele zu finden. Die Arbeit wird im ersten Kapitel mit der Vermittlung der themenrelevanten Grundkenntnisse beginnen. In diesem ersten Teil der Arbeit soll die Theorie des Funktionalismus vorgestellt, sowie in den Gesamttheoriebereich der Internationalen Beziehungen eingeordnet werden. Hier empfiehlt sich zusätzlich ein kurzer Blick auf den Liberalismus als solchen; seine Herkunft und die Grundgedanken sollen nachgezeichnet werden. Anschließend wird ein kurzer historischer Exkurs über die Entstehung der Europäischen Union (EU) und über den dazugehörigen Integrationsprozess den ersten Teil der Arbeit abschließen. Hierzu gehört die Betrachtung der einzelnen Integrationsphasen, aber auch ein kurzer Blick auf die für die Union so wichtigen Verträge von Maastricht und Amsterdam. Zuletzt sollen die Motivationen für den europäischen Integrationsprozess diese Unterkapitel abschließen. Das zweite Kapitel des Hauptteils wird nun die angesprochen empirische Untersuchung der Funktionalismustheorie im Rahmen des europäischen Integrationsprozesses vornehmen. Natürlich muss in diesem Zusammenhang hier die Frage nach der Motivation des Prozesses aufgegriffen werden, also, ob die Integration in erster Linie als friedensfördernde Maßnahme gesehen werden kann (wie dies der Funktionalismus behauptet) oder ob andere Motive, wie z.B. die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den beiden Supermächten USA und UdSSR ausschlaggebend waren. Entscheidend ist der Verlauf der Integration von einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft hin zu einer politischen Integration. Enden wird die Arbeit mit einem Fazit, in welchem über die Zukunft der Union spekuliert wird.