Der Himmel auf Pferden (gebundenes Buch)

Hufspuren 6
ISBN/EAN: 9783772523663
Sprache: Deutsch
Umfang: 220 S., mit s/w-Fotos
Format (T/L/B): 2 x 22 x 14.2 cm
Lesealter: Lesealter: 12-99 J.
Einband: gebundenes Buch
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Das furiose Finale der Hufspuren-Reihe gipfelt in dem Traum aller jungen Reiterinnen: einer Pferdeschau, die am Faden einer märchenhaften Story Andalusier, Berber, Isländer, Friesen, Appaloosas und ihre Reiter von ihrer glänzendsten, aber auch gefahrvollen Seite zeigt.
Christa Ludwig, bekannt geworden als Jugendbuchautorin mit (u.a.) Der eiserne Heinrich, Ein Lied für Daphnes Fohlen, Blitz ohne Donner, Carlos in der Nacht und Die Siebte Sage, reitet seit ihrer Jugend. Ihre eigenen Erlebnisse mit Pferden schöne, aber auch erschreckende sind in die Geschichten eingeflossen, die sie in ihrer Reihe Hufspuren erzählt. Bisher sind fünf Bände erschienen: Fliegender Wechsel, 136 Hufe zu viel, Vier Beine für Christina, Geschecktes Glück und Das Feuerfohlen. Christa Ludwig lebt mit ihrem Mann und einem Islandpferd in der Nähe des Bodensees.
Dieses Pferd!, dachte Theres. Ich reite dieses Pferd! Sie fühlte sich wie ein völlig anderer Mensch. Sie war nicht mehr die blasse, dünne, ewig zwischen und schwankende Kompassnadel. Sie war eine, die Bogatyr reiten konnte! Ohne Sattel! Allein auf der Weide! Nicht ganz allein. Sie war eine, der jemand nachschaute, schaute und starrte mit offenem Mund und bewunderndem Blick. Pardal saß auf einem seiner Araber, ebenfalls ohne Sattel, ohne Zaumzeug sogar. Aber er ritt ja nicht. Er saß nur da, er war hier Zuschauer. Im Mittelpunkt war sie und sie fühlte, wie dieses Pferd sie zum Leuchten brachte. So ritt sie auf Pardal zu, ganz langsam zuerst im Schritt, dann nahm sie die Zügel noch einmal auf und ließ Bogatyr tölten. Er wurde kaum schneller, nur höher und weiter warf er die Beine und in sanften Wellen floss seine Mähne und bewegte sich ihr Haar. Nicht zu dicht bei Pardal ließ sie ihn stehen. Bevor Theres Pardal auch nur zunicken konnte, sagte er: 'Du siehst aus wie eine Elfenkönigin.' Na also! Das war doch was! Etwas vollkommen anderes, als wenn ein Junge zu einem Mädchen sagte: 'Du siehst aus wie eine Basketballspielerin.' Jungen, die reiten! Nur die sagten so etwas. Die anderen sahen das gar nicht.