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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783832183745
Sprache: Deutsch
Umfang: 192 S., gebunden mit Lesebändchen
Format (T/L/B): 2 x 21.5 x 14.5 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Der vierzehnjährige namenlose Ich-Erzähler lebt ein einsames Leben bei seiner Stiefmutter - sein Vater fällt vor allem durch Abwesenheit auf. Von seinen Mitschülern wird er unerbittlich gequält, weil er eine Fehlstellung der Augen hat. Anstatt sich zu wehren, resigniert er und leidet stumm. Eines Tages findet er eine Nachricht in seinem Federmäppchen: 'Wir gehören zur selben Sorte.' Es folgen weitere Botschaften; plötzlich ist da jemand, der ihn nach seiner Lieblingsfarbe fragt, nach seiner Leibspeise, der das Wetter kommentiert. Bald stellt sich heraus, dass die Nachrichten von der Einzigen stammen, die versteht, was er durchmacht: von seiner Klassenkameradin Kojima, die selbst gemobbt wird. Die beiden Jugendlichen treffen sich fortan regelmäßig, stets heimlich, in der Hoffnung, weitere Aufmerksamkeit zu vermeiden. Sie finden Trost in der Gesellschaft des anderen, doch ihre Freundschaft bleibt von ihren Peinigern nicht unbemerkt. Vielschichtig, fesselnd, philosophisch - mit ihrem Roman >Heaven< unternimmt Mieko Kawakami eine literarische Tour de Force. Schonungslos, präzise und mit echtem Gefühl für ihre Protagonisten erzählt sie die Geschichte zweier Jugendlicher, die anders sind, in einer Gesellschaft, die kein Anderssein erträgt, und stellt damit abermals ihr schriftstellerisches Können unter Beweis.

Autorenportrait

MIEKO KAWAKAMI ist die Autorin des internationalen Bestsellerromans >Brüste und Eier< (DuMont 2020), der von der New York Times zu einem der bemerkenswertesten Bücher des Jahres gekürt und vom TIME Magazin unter die besten zehn Bücher von 2020 gewählt wurde. Geboren in Osaka, debütierte Kawakami 2006 als Lyrikerin und veröffentlichte im Folgejahr ihren ersten Roman >My Ego, My Teeth, and the World<. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Für ihr Werk wurde sie mit zahlreichen renommie

Schlagzeile

'Vielleicht sind wir schwach, wie du sagst. Aber es ist nichts falsch daran, schwach zu sein.'