Der Mann im grauen Flanell (gebundenes Buch)

Roman, Mit einem Nachwort von Jonathan Franzen
ISBN/EAN: 9783832196783
Sprache: Deutsch
Umfang: 446 S.
Format (T/L/B): 3.5 x 21.3 x 14.5 cm
Einband: gebundenes Buch
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Tom und Betsy Rath sind ein junges Paar, sie haben drei gesunde Kinder, ein schönes Zuhause in einem netten Vorort von New York und ein regelmäßiges, wenn auch nicht üppiges Einkommen. Eigentlich haben sie allen Grund, glücklich zu sein. Doch irgendwie sind sie es nicht. Tom pendelt Tag für Tag in die Stadt, wo er einem unspektakulären Bürojob nachgeht - seit er aus dem Krieg zurückgekehrt ist, hat er sich ohnehin verändert, ist verschlossen und launisch. Betsy fühlt sich unverstanden. Nach einem Karriereschritt hat Tom bald keine Zeit mehr für sein Privatleben. Ist es das, was Tom wirklich will? Als er auf einen alten Kameraden aus dem Krieg trifft, gerät sein Alltag vollends aus den Fugen, Tom muss sich seiner Vergangenheit stellen und eine Entscheidung treffen, die sein Leben grundsätzlich verändern wird. 'Der Mann im grauen Flanell', im Original 1955 veröffentlicht und sofort ein Bestseller, vermittelt wie wenige andere Romane den Geist der fünfziger Jahre. Zu Recht gilt er als moderner Klassiker und verdient es, zusammen mit den Werken von Richard Yates, John Cheever und Raymond Carver genannt zu werden. Der Buchtitel war so treffend, dass er im Englischen zu einem feststehenden Begriff wurde. Nun liegt der Roman in einer zeitgemäßen deutschen Übersetzung vor.
Sloan Wilson wurde 1920 in Norwalk, Connecticut geboren. Mit achtzehn segelte er einen Schoner von Boston nach Havanna. Er studierte in Harvard, diente im Zweiten Weltkrieg in der United States Coast Guard und arbeitete als Reporter und Hochschullehrer. Er hat fünfzehn Bücher veröffentlicht, darunter 'Der Mann im grauen Flanell' (1955) und 'A Summer Place' (1958). Sloan Wilson starb 2003 in Colonial Beach, Virginia. Eike Schönfeld übersetzt englischsprachige Literatur, darunter Werke von Shalom Auslander, Nicholson Baker, Saul Bellow, Jeffrey Eugenides, Jonathan Franzen, Daniel Mendelsohn, Steven Millhauser, Vladimir Nabokov, J. D. Salinger und Sloan Wilson. 2004 wurde ihm der Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis verliehen, 2009 erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse.