Stalin hat uns das Herz gebrochen: Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen

Etwas mit den Slańsky-Prozessen Vergleichbares hat es in der DDR nicht gegeben, aber durchaus einen virulenten Antisemitismus stalinistischer Ausprägung. Der Arbeitskreis „Stalin hat uns das Herz gebrochen“ in der Berliner Naturfreundejugend hat sich in einem jahrelangen Diskussions- und Lernprozess mit dem Thema beschäftigt und schließlich ein lesenswertes Buch vorgelegt. Ein niederschmetternder, aber höchst notwendiger Beitrag zur linken Geschichte, zumal die Auswirkungen des „realsozialistischen“ Antisemitismus bis heute spürbar und ein akutes Problem sind.


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