Details
ISBN/EAN: 978-3-531-14908-0
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2005
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Erschienen am:
08.12.2005
08.12.2005
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
157 S., 1 s/w Illustr., 157 S. 1 Abb.
157 S., 1 s/w Illustr., 157 S. 1 Abb.
Format (T/L/B):
1.3 x 21 x 14.5 cm
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Hersteller:
Springer VS in Springer Science + Business Media
juergen.hartmann@springer.com
Abraham-Lincoln-Straße 46
DE 65189 Wiesbaden
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Politische Anthropologie
Eine Einführung, Studienbücher Politische Theorie und Ideengeschichte
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Beschreibung
Laut Immanuel Kant lassen sich alle Fragen der Philosophie in der einen nach dem Wesen des Menschen zusammenführen. Sie ist es, die uns in all unserem Streben nach Wissen, Gerechtigkeit und seelische Geborgenheit letztlich um treibt. Am Ende des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des neuen Jahrtausends hat diese Frage wieder Konjunktur und dies lässt sich auch als Zeichen einer Verun sicherung deuten. Der Mensch, so hat es den Anschein, ist uns fragwürdig ge worden, er hat seine Konturen verloren, ist geradezu entzaubert worden. Künstli che Intelligenz, Gentechnologie und die Entdeckungen der Hirnforschung ver sprechen - oder drohen - unser Selbstverständnis und unseren Körper nachhaltig zu verändern. Doch nicht nur in den Feuilletons der Zeitungen findet seit einiger Zeit eine intensive Debatte über die Zukunft des Menschen statt. Er ist ebenso wieder zum Gegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften geworden, wo von zahlreiche Konferenzen und Publikationen zeugen. I Dies gilt nun auch für die politische Theorie. Vermehrt wird hier auf anthropologische Argumentati onsmuster zurückgegriffen, etwa um die Überlegenheit liberal-demokratischer Regime und die Universalität der Menschenrechte zu rechtfertigen, oder aber auch um im Kontext der Debatten um Euthanasie, liberale Eugenik und künstli che Intelligenz möglichst präzise Kriterien für Beginn und Ende menschlichen Lebens zu gewinnen. Damit sind nur einige der Diskurse benannt, in denen der Rückgriff auf den Menschen in anthropologischer Allgemeinheit gegenwärtig wieder Anhänger findet. Man kann dabei geradezu von einer Renaissance der politischen Anthropologie sprechen.