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Veranstaltungsarchiv

25.04.202219:00 Uhr

Buchenwald, Dachau, Bergen-Belsen – die alliierten Truppen entdeckten die nationalsozialistischen Konzentrationslager auf ihrem Vormarsch im April und Mai 1945 eher zufällig. Die Befreiung der Häftlinge war kein erklärtes Kriegsziel und deshalb nicht geplant. In den Lagern trafen die Alliierten auf Überlebende, die nicht mit den Todesmärschen evakuiert worden waren, und auf die von den Nazis zurückgelassenen Leichenberge.

13.01.202220:00 Uhr

Im Gesundheitssystem herrscht der Notstand. Es geht mehr um Kosten und Profite als um die Gesundheit der Leute. Und auch die anderen Hilfesysteme sorgen weniger für die Menschen, die Hilfe brauchen, als dass sie sie verwalten. Die Belastungen, Stress und Notlagen, die das für Klient*innen wie auch für das Personal bedeutet, werden von der Politik wie Nebenwirkungen behandelt. Von denen, die den Normalzustand im System kennen, weil sie die Care-Arbeit machen, also von Pflegekräften, Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen, erfährt die Öffentlichkeit viel zu wenig.

27.08.202119:00 Uhr

Am Freitag, den 27. August 2021, liest die Autorin Franziska Bruder aus ihrem aktuellen Buch "Das eigene Schicksal selbst bestimmen" über Fluchten von Jüdinnen*Juden aus Deportationszügen in die Vernichtungslager der "Aktion Reinhardt" in Polen.

02.08.202119:00 Uhr

»Rebellisches Berlin« beschreibt die Berliner Stadtgeschichte von unten: die Kämpfe und Widerständigkeiten, die Aufstände und Rebellionen. Das Buch schlägt einen weiten historischen wie thematischen Bogen, in dem die enorme Bandbreite der Widerstandsgeschichte dieser Stadt sichtbar wird. Dabei fördern die Autor*innen des Bandes eine erstaunliche Vielfalt an individuellen und kolletiven Kämpfen zutage und lassen sie anhand konreter Orte im Stadtbild sichtbar werden.

16.07.202119:30 Uhr

Mit Matthias Becker und Simon Schaupp. Die Klimakrise nimmt unübersehbar dramatische Ausmaße an. Die herrschenden Klassen reagieren unterdessen mit mehr vom selben: Mehr „Emissionshandel“, mehr „technische Lösungen“ (wie Wasserstoff als Energieträger), mehr leere Versprechungen. Durch höhere Verbraucherpreise soll der Kapitalismus ökologisch werden – diesmal wirklich, ganz ehrlich. Ist ein CO2-Preis das kleinere Übel? Muss in den westlichen Metropolen der Lebensstandard der unteren Klassen sinken, damit wir die Welt retten?

26.02.202119:00 Uhr

Plädoyer gegen die wissenschaftsphilosophische Verdummung und für die wissenschaftliche Artenvielfalt*

31.01.202118:00 Uhr

Neoliberalismus, Staat und organisiertes Verbrechen in Mexiko Lesung und anschließende Diskussion mit Timo Dorsch und Wolf-Dieter Vogel  Online-Veranstaltung

21.10.201919:00 Uhr

Kurz vor der Landtagswahl in Thüringen hat das Bildungsforum gegen Antiziganismus Matthias Quent eingeladen, sein Buch „Deutschland rechts außen“ vorzustellen und darüber ins Gespräch zu kommen. In dem kürzlich erschienenen Band analysiert der Rechtsextremismusforscher kenntnis- und faktenreich, wie Rechtsradikale seit Jahrzenten daran arbeiten, die Gesellschaft und die Politik zu verändern. Dadurch wächst der Hass, und Medien, Wissenschaft und die Zivilgesellschaft geraten unter Druck.

07.10.201920:00 Uhr

Nicht erst nach den jüngsten Wahlerfolgen der AfD bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen stellt sich die Frage, warum auch Arbeitnehmer*innen, Arbeitslose und ALGII-Empfänger*innen diese Partei wählen? Welche wirtschafts- und sozialpolitischen Positionen vertritt diese neue Rechtsaußenpartei eigentlich?  

09.09.201920:00 Uhr

/*-->*/ /*-->*/ Auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung suchen Tausende Menschen Zuflucht in Europa. Die Abschottung der EU-Staaten hat das Mittelmeer zum gefährlichsten Grenzübergang der Welt werden lassen. Nur die zivile Seenotrettung orientiert sich noch uneingeschränkt an der Einhaltung der universellen Menschenrechte. Pia Klemp war Kapitänin mehrerer Schiffsrettungsmissionen, die etliche Katastrophen verhindern konnten.

31.08.201919:00 Uhr

Die Aufzeichnungen aus dem besetzten Warschau von Aurelia Wyleżyńska Lesung und Einführung mit Dr. Martin Sander Am 1. September jährt sich der deutsche Überfall auf Polen und damit der Beginn des 2. Weltkriegs zum 80. Mal. Anders als in Polen ist dieses Datum im deutschen Alltagsbewusstsein nicht sehr präsent. Um daran etwas zu ändern, veranstalten Buchhandlungen und andere Einrichtungen in Berlin eine Reihe von Lesungen rund um den 1. September.

Leider stehen derzeit keine Daten zum Titel zur Verfügung. (9783896571625)

26.08.201919:00 Uhr

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