Details
ISBN/EAN: 978-3-525-31736-5
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2022
1. Auflage 2022
Erschienen am:
07.03.2022
07.03.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
535 S.
535 S.
Hersteller:
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
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Geschichtsoptimismus und Katastrophenbewusstsein
Europa nach dem Holocaust
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Beschreibung
Aktuelle Kontroversen um die Singularität des Holocaust" übergehen oftmals, dass es nach 1945 einige Zeit dauerte, bis die Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden in das Bewusstsein der europäischen Gesellschaften drang. Dieser Sammelband geht den Ursachen dafür nach, indem er die Gedächtnisgeschichte des Holocaust mit der politischen und Ideengeschichte des Kalten Krieges zusammenführt. Dabei zeichnen die deutsch- und englischsprachigen Beiträge nicht einfach die verspätete Rezeptionsgeschichte oder die offizielle Erinnerungskultur in verschiedenen europäischen Staaten nach. Vielmehr rücken sie die Frage nach der latenten Wirkung des Ereignisses ins Zentrum der Betrachtung, die wesentlich von nationalen Besonderheiten bestimmt wurde, und nähern sich diesen länderspezifischen Konstellationen über paradigmatische Biografien der politischen Linken an. Der Band bietet somit nicht nur einen innovativen Zugang zur Historisierung der 1950er und 1960er Jahre, sondern leistet auch einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Möglichkeit eines multiperspektivischen Gedächtnisses.
Über Jan Gerber, Philipp Graf, Anna Pollmann
PD Dr. Jan Gerber ist Historiker, Politik- und Medienwissenschaftler sowie Leiter des Forschungsressorts "Politik" am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow.
Schlagzeile
Dieser Sammelband fragt, weshalb es mehrere Jahrzehnte dauerte, bis der Holocaust in das Bewusstsein der europäischen Gesellschaften drang.