Sand im patriarchalen Getriebe

Zur Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung

Buchpremiere mit Autorin Doris Hermanns und Verlegerin Britta Jürgs

1975, vor 50 Jahren, wurde der erste Frauenbuchladen in Deutschland gegründet, Lillemor’s in München, zwei Wochen später eröffnete Labrys in Berlin – und dann ging es in einem rasanten Tempo in vielen anderen Städten weiter. Nahezu zeitgleich entstanden die ersten deutschen Frauenverlage. In »Sand im patriarchalen Getriebe« erzählt Doris Hermanns die Geschichte dieser Frauen-Buch-Bewegung von ihren Anfängen bis heute und macht deutlich, wie vielfältig – und wie international – diese von Anfang an war und ist.

Feiern Sie mit uns die Buchpremiere!

Am Montag, den 10. März 2025, um 20 Uhr

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Fotografie von Abisag Tüllmann: Frauen im Frauenbuchladen Frankfurt/Main, Januar 1979 (bpk-archive.de)

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Beginn:
10.03.2025 20:00 Uhr
sell Eintrittspreis
Der Eintritt ist frei.
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Sand im patriarchalen Getriebe
Doris Hermanns
Sand im patriarchalen Getriebe
Zur Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung
EAN: 978-3-949302-28-2
1975, vor 50 Jahren, wurde der erste Frauenbuchladen in Deutschland gegrundet, zunächst in München, dann in Berlin - und dann ging es in einem rasanten Tempo in vielen anderen Städten weiter. Nahezu zeitgleich entstanden die ersten deutschen Frauenverlage. Im Zuge der durch einen beruhmt gewordenen Tomatenwurf ausgelösten 2. Frauenbewegung entstanden nach und nach Kinderläden, Frauenhäuser und Frauengesundheitszentren, Frauenbands und -theatergruppen, Frauencafés und -kneipen und auch eine ganze Frauen-Buch-Bewegung. Doris Hermanns erzählt die Geschichte dieser Frauen-Buch-Bewegung von ihren Anfängen bis heute und macht deutlich, wie vielfältig - und wie international - diese von Anfang an war und ist. Sie porträtiert ausfuhrlich die drei ältesten und wichtigsten deutschen Frauenverlage, gibt aber auch einen spannenden Einblick in zahlreiche weitere Frauen- und Lesbenverlage nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern in vielen anderen Ländern. Ihr Blick auf die ubrige Frauen-Buch-Bewegung verdeutlicht die vielen unterschiedlichen Vernetzungen uber mehrere Kontinente hinweg. Da geht es um die aufregenden Feministischen Buchmessen in London, Oslo, Montreal, Barcelona, Amsterdam und Melbourne, um Frauenbuchwochen, Frauenbuchvertriebe und Rezensionszeitschriften, um Frauenliteraturpreise und um viele andere Aktivitäten, um Autorinnen und deren Werke sichtbar zu machen, kurz: um all das, was aus der autonomen Frauenbewegung heraus im Zusammenhang mit dem "womens book movement" entstanden ist.

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