Buchtipps

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Das identitätspolitische Lesebuch „Als Richard Schuberth sich an den Schreibtisch setzte, um eine umfassende Kritik der Identitätspolitik (und ihrer Kritiker) zu schreiben, musste er feststellen, dass das Wesentliche dazu schon längst gesagt wurde, von anderen, aber – zu seinem Erstaunen – auch von ihm selbst. [...] So beschloss er kurzerhand eine Anthologie herauszugeben.“

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Wir können nichts wirklich anerkennen und für nichts Verantwortung übernehmen, das wir nicht auch zu hinterfragen bereit sind. Und wir können nichts hinterfragen, was wir uns nicht in einem Akt der Vorstellung zu eigen gemacht haben. Das macht, folgen wir James Baldwin, Erfahrung aus.

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Der Wunsch, das Gesicht einer anderen zu haben, ist heute erfüllbar, auch in Korea. Die OPs sind zwar teuer, riskant und schmerzhaft und die Heilung dauert ewig, aber Sujin ist entschlossen: Mit abgeschliffenem Unterkiefer und neuer Lidfalte wird sie sich nicht länger im Nagelstudio verdingen müssen, sondern eine Karriere als Room-Saloon-Mädchen starten. Sie will es, obwohl sie von ihrer Nachbarin Kyuri, die den Zenit ihrer Karriere als Prostituierte gerade überschreitet, um die Nachtseiten dieses Berufs weiß.

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Bügelnd, betrunken, fiebernd, sterbend. Tillie Olsens Storys aus den 1950er Jahren handeln von gewöhnlichen Menschen in ebenso gewöhnlichen Zuständen der Entrückung, zwischen Tran und Trance. Rausch, Traum und Delirium erweitern das Erzählte und das Erzählbare, an ihnen bricht sich die Wirklichkeit und splittert auf. Olsen hat das Schreiben, ihr schmales, aber unglaublich kunstvolles Werk, wortwörtlich dem Leben abgerungen, einem Leben bestimmt von Geldmangel, Arbeit, politischer Aktivität, vielen geliebten Kindern und viel zu wenig Zeit.

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‚Singuläre Frauen‘ sind sie alle, die Heldinnen unserer Lieblingskrimis von Sara Paretsky, Liza Cody, Monika Geier, Mercedes Rosende, Hannelore Cayre und anderen. Sie leben aus guten Gründen meistens allein. Sie sind nicht weniger abgebrüht und getrieben als ihre männlichen Pendants, aber man bekommt eher mit wovon. Mehr Innenleben haben sie allemal. Und was eventuelle Schrullen anbelangt: Ohne ihren unkonventionellen Stil kämen sie definitiv schlechter zurecht.

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Es beginnt mit einem ganz gewöhnlichen Femizid. Eine Frau beendet eine Affäre, der Mann erwürgt sie im Affekt, kotzt und fühlt sich kühn und entwendet ihr Notizbuch. Was er nicht ahnt: Die Frau arbeitete als Spionin für eine hochgeheime Internationale Organisation umstürzlerischer Kräfte, die ihre Leute auch in den offiziellen Sicherheitsapparaten hat, und das Notizbuch enthält äußerst sensible chiffrierte Informationen.

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Wer verblüffende historische Romane mit linksrevolutionärem Gehalt liebt, wird entzückt sein von diesem nun erstmals ins Deutsche übersetzten Klassiker. Der polnisch-russische Schriftsteller Bruno Jasieński war futuristischer Poet und kommunistischer Aktivist. 1929 aus dem französischen Exil vertrieben, machte er in der Sowjetunion unter Stalin kurz Karriere, bevor er dort 1938 vor ein Schaugericht gestellt und ermordet wurde.

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Ein mit leichter Hand geschriebener, bisweilen sarkastisch ausgelassener Roman über schlecht verteilte Care-Arbeit, die nervigen Seiten des Kinderhabens, die dunklen Seiten der Mutterschaft, Geburtshilfe und Klassenherrschaft auf einer rauen schottischen Insel. Eine befreundete Hebamme ist voll des Lobes: »Night waking is amazing!«  

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Hinter manch sauber polierter Fassade und beflissenem Auftritt geht es drunter und drüber. Eine Chefsekretärin und ihre Konkurrentin sowie ein Working Girl und ein Exstudent werden am Samstagmittag aus ihrer Firma in die Ödnis des privaten Lebens entlassen. Matte Sehnsüchte erwachen, die einen phantasieren von Ausbruch, die anderen benehmen sich einfach daneben. Noch um die kleinste Freiheit, die sie selbst zu verantworten hätten, aber machen alle einen großen Bogen.

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Die Selbstgefährdungspotenziale der Menschheit könne man nicht unterschätzen, meinte Paul Parin. Das habe er schon als junger Mann gesehen und darum 1934 beschlossen, Chirurg zu werden – in Vorbereitung auf den nächsten kommenden Krieg. 1944/45 versorgten er und Goldy Parin-Matthéy dann in einem Lazarett der Partisanen in Slowenien unermüdlich Kriegsopfer.