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Buchtipps
Ulli Lust: Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte
Die österreichische Comiczeichnerin Ulli Lust rollt die Geschichte der Menschheit neu auf. Dass es in grauer Vorzeit anders zuging, als wir uns das lange vorgestellt haben und viele noch immer denken, zeigt sie auf ebenso kenntnisreiche wie
Yael van der Wouden: In ihrem Haus
In den Niederlanden zu Beginn der 1960er Jahre: Isabel lebt alleine in einem ländlichen Haus, das ihrem Onkel gehört. Seit ihre Mutter gestorben ist, gibt es außer einem Dienstmädchen, einem zudringlichen Nachbarn und zwei Brüdern, die sie selten
Gerti Tetzner: Karen W.
Karen verlässt ihren Mann und die Stadt. Sie hat Jura studiert, schnell Karriere als Notarin gemacht, wurde die Frau eines streitbaren Historikers und Mutter einer fabelhaften Tochter. Jetzt, noch keine dreißig, packt sie der Schrecken über den
Karsten Krampitz: Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung
Edition Nautilus 2025 geb., 200 S., 22,00 € Eine rundum bemerkenswerte Geschichte von Eigenwille, Subversion und Verweigerung aus dem 80er-Jahre-Underground der DDR, heiter nachgedichtet und nachempfunden von seinem Spross Karsten Krampitz. Ein
Olga Tokarczuk: E. E.
Bevor Olga Tokarczuk die Romane schrieb, für die sie mit dem Nobelpreis geehrt wurde, war sie Psychotherapeutin. Ihr Erstlingswerk, 2005 in Polen erschienen, vollzieht in gewisser Weise den Übergang von der Psychologie zur Literatur. Die diskreten
Cemile Sahin: Kommando Ajax
Ein Hochzeitssaal in Rotterdam, hohe Decken, ein karger, großzügiger Flur, die Wände mintgrün gestrichen. Zwei kleine Jungen in grauen Anzügen mit Westen, Kinderkrawatten und weißen Hemden, das Haar sorgfältig zur Seite gegelt, toben über den
Sarah Klatt: Das Land, das ich dir zeigen will
Dieses Buch ist die Einladung zu einem Roadtrip per Autostopp durch Israel. Beim Trampen lernt man ein Land und seine Leute gut kennen, und es ist in Israel einfacher als etwa in Deutschland. Es hat Tradition, denn kurz nach der Staatsgründung gab es
Wang Xiaobo: Das goldene Zeitalter
Diese meisterhafte Satire über das Leben im China der Großen Proletarischen Kulturrevolution konnte erst einige Jahre nach Wang Xiaobos Tod (1997) in der Volksrepublik erscheinen. Bis heute ist das Buch dort ein Bestseller. Der Icherzähler des Romans
Jose Dalisay: Killing Time in a Warm Place
Ein Roman aus den Philippinen Wer selbst schon einmal in China war, trägt eine originale Mao-Jacke mit abgeschnittenem Stehkragen und großen Taschen, in die Bücher und »Pillbox-Granaten«, kleine selbst gebaute Sprengsätze, passen. Dazu die Mütze mit
Phil Mailer: Portugal. Die unmögliche Revolution?
Phil Mailer schildert aus erster Hand, wie das plötzliche Ende von fast 50 Jahren Diktatur in Portugal durch den linken Militärputsch vom 25. April 1974 eine ungeheure Aktivität der Menschen in den Fabriken, auf dem Land und in den Städten, in den
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